Kredite - Geschichte und Rückblick

Die Geschichte des Kreditwesens reicht bis ins Chrsitentum zurück. Da im Christentum noch das Zinsverbot galt, war im frühen Mittelalter nur jüdischen Bürgern die Vergabe von Krediten in Form von Geld möglich. Zum Ende des 17. Jahrhunderts wurde das Zinsverbot offiziell aufgehoben und konnte sich von da an stetig weiterentwickeln und ausbauen.

Die wachsende Bedeutung von Krediten zeigte sich im 19. Jahrhundert zunächst im industriellen Bereich. Der ehemals von privaten Bankiers dominierte Markt wurde nun zunehmend durch die Gründung großer Banken in Form von Kapitalgesellschaften ausgebaut. Die Nachfrage von Unternehmenskrediten wurde in dieser Zeit immer größer und Unternehmen liehen sich Geld, um Ihre Produktion erweitern zu können.

Zur Mitte des 20. Jahrhunderts nahm insbesondere die Bedeutung von Krediten für private Kunden zu. Im Zuge des Wiederaufbaus wurden privaten Kunden zunehmend Kredite für die Anschaffung von langlebigen Wirtschaftsgütern angeboten. Aus dieser Entwicklung entstanden die gemeinhin als Konsumkredite angebotenen Kredite. Auch in dieser Zeit spielte die Bonität der Kreditnehmer eine wichtige Rolle. Die angebotenen Konsumkredite mussten in der Regel in einem bestimmten Zeitraum zurückgezahlt werden. Um dies überwachen zu können kam die weitläufig bekannte Schufa ins Spiel, an welche die Kreditgeber die Ratenkredite meldeten.